Drogen und Duftstoffe Als Kaufanreiz

DROGEN
Man gebraucht diesen Begriff heute fast nur noch für Rauschmittel, weshalb er einen negativen Klang bekommen hat. Dabei war der Begriff ursprünglich einmal ganz neutral. Heilkräuter wurden und werden auch heute noch von Fachleuten als pflanzliche Drogen bezeichnet. Unter Drogen allgemein versteht man pflanzliche, tierische und mineralische Substanzen, die meist getrocknet oder auf andere Weise konserviert sind und als Gewürze oder Substanzen mit heilender oder anregender Wirkung verwendet werden. Zu den pflanzlichen Drogen gehören hauptsächlich Pflanzenteile, aber auch Balsame und Harze. Durch den englischen Begriff Drug (Arzneimittel) hat sich die Bezeichnung Droge auch für Arzneimittel eingebürgert.

DUFTSTOFFE ALS KAUFANREIZ
Was unternimmt die Industrie nicht alles, um die Menschen zum Kauf anzuregen. Eines der Mittel sind bestimmte Arten von Musik (Lärm), aber auch Duftstoffe. Vor allem in Wasch- und Reinigungsmitteln werden sie in großen Mengen verwendet. Aber auch im Autohandel wird manchmal einem schon recht alten Auto noch ein Anflug von Jugendfrische verliehen, indem man den Kunststoffgeruch eines Neuwagens oder sogar Lederduft verbreitet. Schließlich benutzt man Duftstoffe auch dafür, Katzen an ein ganz bestimmtes Futter zu binden.

Wasch- und Pflegemittel für Wäsche lassen nach dem Waschen alles noch sauberer riechen, als es ohnehin schon ist. Dafür werden allerdings Duftstoffe verwendet, die sich im Körperfett des Menschen anreichern können. Die zunehmende Neigung zu Allergien hat unter anderem auch mit solchen Duftstoffen zu tun, die zu Atemnot führen und andere Problemen verursachen können. Die Produkte verzichten auf Duftstoffe, weil man Wäsche – wenn man sie schon duftend haben will – völlig problemfrei mit ätherischen Ölen beduften kann oder auch mit getrockneten Kräutern wie Lavendel usw. Geben Sie bei Bedarf 10-20 Tropfen ätherisches Öl mit 1 -2 Tropfen LV 41 vermischt ins Weichspülerfach oder wahlweise 10-20 Tropfen Waschmittelparfum.

Körpergewicht und Körpergröße

Körpergröße [m] x Körpergröße [m]
Wer eine Diät einhalten will, sollte vor allem darauf achten, dass sie nicht einen Mangel an bestimmten Stoffen bewirkt. Dazu gehören vor allem Mineralstoffe wie Calcium, aber auch Vitamine und so genannte essenzielle Fettsäuren, die dem Körper jeden Tag zugeführt werden müssen. Im Zusammenhang mit Diäten seien hier zwei Begriffe genannt: Hunger und Fressbremse. Beides sind Körpersignale, die bei vielen Menschen gestört sind. Bei den meisten Übergewichtigen funktioniert die Fressbremse nicht mehr. Ist sie intakt, dann kommt während des Essens das Signal, dass man satt ist. Dieses Signal wurde bei Kindern oft dadurch unterdrückt, dass „gegessen wird, was auf den Tisch kommt””. Vor allem, wenn man in Gesellschaft isst, ist es außerordentlich schwierig, dieses feine Signal wahrzunehmen.

Bei Menschen, die bei jedem Happen ans Dick werden denken, werden dagegen die Signale unterdrückt, die den Hunger anzeigen. Das Hungerzentrum in der Hypothalamusdrüse ( Hormone) unterhalb des Gehirns sendet bei einem Mangel an Nahrung ein unüberhörbares Hungersignal aus. Gleichzeitig treten Organempfindungen wie zum Beispiel Magenknurren, aber auch Schweißausbrüche und Schwächegefühle auf. Sie sind ein Zeichen einer Unterzuckerung im Blut. Bei Menschen, die freiwillig oder unfreiwillig wirklich hungern, sinkt nach einem bis zwei Tagen der pH-Wert des Blutes; das Blut wird regelrecht sauer. Wenn es soweit gekommen ist, sind wirklich die letzten eigenen Kohlenhydratvorräte verbraucht. Ab diesem Moment werden Fette und Eiweiße zur Energiegewinnung herangezogen, die zusätzlich zur Bildung saurer Abbauprodukte führen. Dieses Sicherungssystem des Körpers sollte man sich immer wieder vergegenwärtigen, wenn es um das Thema Diät geht.

Diät einhalten geht nicht immer

Bei manchen Krankheiten muss man eine Diät einhalten; das gehört zur Therapie. Wenn aber heute jemand sagt, er lebe Diät, dann ist in aller Regel damit der – meist vergebliche – Versuch gemeint, abzunehmen. Vor allem Frauen versuchen dies häufig.

Wer gesund isst und sich abwechslungsreich und ballaststoffreich ernährt, braucht keine Diät. Den oft nahezu magersüchtigen Models aus der Modewelt muss niemand nacheifern; dies ist ein unter Marketinggesichtspunkten hergestellter „Kunsttyp””, der für viele Menschen weder erotisch attraktiv ist, noch in eine Welt passt, in der das Genießen durchaus auch eine gesundheitsfördernde Funktion hat.

Das Fett im Körper, um das sich bei der Diät alles dreht, ist lebensnotwendig. Es war in Urzeiten unverzichtbarer als heute, denn in einer unwirtlichen Welt war Fett der beste Energiespeicher, den man sich denken kann. Fett ist ein sehr guter Energielieferant und ein hervorragender Wärmeisolator, und es lässt die inneren Organe bei unseren Bewegungen reibungslos aneinander vorbeigleiten.

Natürlich plädieren wir nicht für Übergewicht, weil dies häufig mit zu hohem Blutdruck, Diabetes mellitus und anderen Krankheiten verbunden ist. Was aber ist das Idealgewicht? Es gibt dazu endlose Untersuchungen, die natürlich nie ganz frei von bestimmten Modetrends sind. Man kann heute aber davon ausgehen, dass der so genannte Body-Mass-Index (BMI) gesunde Werte vermittelt. Es gibt dafür praktische kleine Scheiben, die man in Apotheken bekommen kann. Dieser Index ergibt sich aus dem Körpergewicht in Kilogramm, geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Metern.

Dopamin, Doppelfenster und Drachen

DOPAMIN
Dopamin ist ein Neurotransmitter (Botenstoff im Gehirn), der zusammen mit anderen Neurotransmittern auf die Hunger- und Sättigungszentren in unserem Gehirn wirkt. Dopamin nehmen wir mit der Nahrung indirekt über die Aminosäure Tyrosin auf.

DOPPELFENSTER
Doppelfenster schützen vor Kälte sowie vor Wärme und Lärm. Dieser Schutz funktioniert nicht deshalb, weil zwei Glasscheiben doppelt so dick sind wie eine, sondern weil die zwischen den beiden Fenstern eingeschlossene Luft isolierend wirkt.

Diese Wirkung der Luftschicht zwischen den Glasscheiben ist umso größer, je weiter die beiden Scheiben voneinander entfernt sind. Das gilt allerdings nur in gewissen Grenzen. Bei den so genannten Thermopenscheiben ist diese Schicht relativ dünn.

DRACHEN
Drachen, die man an einer Schnur steigen lässt, haben weder einen Motor noch eine Tragfläche, die wie diejenige eines Flugzeugs geformt ist. Trotzdem steigen Drachen im Wind auf und können unter Umständen sogar große Lasten tragen. Moderne Lenkdrachen ziehen an den Stränden ausgewachsene Menschen in meist dreirädrigen Karren mit großer Geschwindigkeit. Diese Geschwindigkeit wird allerdings nie höher werden als diejenige des Windes; im Gegenteil: Sie muss immer ein wenig darunter liegen, damit der Drachen Auftrieb erhält.

Ein Drachen steht mehr oder weniger schräg im Wind. Man sagt: Er ist gegen den Wind „angestellt””. Würde er genau waagerecht in der Luftströmung liegen, dann würde er – weil er nicht das Profil einer Tragfläche hat – nicht oben bleiben. Durch die Drachenschnur wird er daran gehindert, im Luftstrom des Windes einfach mitzufliegen.
Ein Motorflugzeug bewegt sich mittels Motorkraft durch die Luft und erzeugt dadurch an seinen Tragflächen eine Luftströmung. Der Drachen dagegen wird durch die Schnur festgehalten, und der Wind erzeugt den Auftrieb, weil er gegen den Drachen strömt.

Destillation von flüchtigen Stoffen

Destillation ist zunächst einmal ein Verfahren, mit dessen Hilfe flüchtige Stoffe von weniger flüchtigen getrennt werden können, wie zum Beispiel Alkohol von Wasser. Man erhitzt dazu das Stoffgemisch so weit, dass die flüchtigen Bestandteile entweichen und durch Kondensation getrennt vom Gemisch wieder verflüssigt werden.

Uns interessiert hier vor allem die Destillation zur Gewinnung von ätherischen Ölen. Dazu gibt es zwei Verfahren: die Wasserdestillation und die Wasserdampfdestillation.

Bei der Wasserdestillation werden die Pflanzenteile, deren ätherische Öle Öl, ätherisches) man gewinnen will, in einen Behälter mit Wasser gegeben. Das Wasser wird erhitzt und der Dampf mit den gelösten Duftstoffen in einer Kühlschlange abgekühlt. Auf dem sich nun wieder absetzenden Wasser schwimmt das Öl, es kann deshalb leicht abgeschieden werden. Dieses Verfahren ist sehr energieaufwendig und wird deshalb heute nur noch wenig benutzt.

Bei der Wasserdampfdestillation leitet man überhitzten Dampf durch die Pflanzenteile, aus denen man ätherische Öle herausziehen möchte. Durch dieses Verfahren werden auch solche Stoffe gewonnen, die einen hohen Siedepunkt haben. Dann wird der Dampf wieder abgekühlt und die ätherischen Öle schwimmen oben, da sie nicht wasserlöslich sind.

Es gibt allerdings Öle, die eine Erhitzung auf 100 °C nicht vertragen. Deshalb wird häufig eine so genannte Vakuum-Destillieranlage benutzt, in der das Wasser schon bei 50 °C verdampfen kann.
Destillation wird natürlich nicht nur zur Gewinnung ätherischer Öle verwendet, sondern beispielsweise auch zur Gewinnung von hochprozentigen alkoholischen Getränken.